Wir sind als Naturfreunde sehr besorgt über die Situation vieler heimischer Arten in Deutschland. Tausende Tiere und Pflanzen stehen auf der Roten Liste. Sie kämpfen um ihr Überleben.
Deshalb setzen wir uns auf plumplori.eu für den Erhalt der Biodiversität ein. Nur gemeinsam können wir unsere Tierwelt schützen.
Über 7.000 Tierarten in Deutschland gelten als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Diese Zahl ist sehr beunruhigend. Es ist wichtig, schnell Maßnahmen zum Artenschutz zu ergreifen.
Der Verlust von Lebensräumen, Umweltverschmutzung und der Klimawandel gefährden unsere heimischen Tiere und Pflanzen. Auf plumplori.eu finden Sie Infos und Wege, sich für den Schutz der Natur einzusetzen.
Erschreckende Zahlen: Über 7.000 Tierarten in Deutschland gefährdet
In Deutschland sind über 7.000 Tierarten gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Die „Roten Listen der bedrohten Arten“ zeigen den alarmierenden Artenverlust. Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) sagt, dass bis zu eine Million Arten weltweit bedroht sind. Das ist viel höher als in den letzten zehn Millionen Jahren.
Papst Franziskus hat das Artensterben beklagt und zum Schutz aufgerufen. Der Verlust an Bedrohte Arten in Deutschland, Biodiversität und Artenverlust ist erschreckend. Nur 1,4 Millionen Arten wurden wissenschaftlich erfasst. Von den Pflanzen wurden 7.000 Arten gesammelt, heute nutzen wir nur 150 für Essen und Kleidung.
| Tiergruppe | Anteil bedrohter Arten in Deutschland |
|---|---|
| Säugetiere | 30% |
| Vögel | 22% |
| Reptilien | 50% |
| Amphibien | 40% |
| Fische | 60% |
Der Schutz der Bedrohte Arten in Deutschland und ihrer Biodiversität ist dringend notwendig. Wir müssen den Artenverlust stoppen, um unser Erbe für die Zukunft zu bewahren.
Das Grüne Band: Letzter Rückzugsort für manche bedrohte Art
Das Grüne Band ist ein rund 1.400 Kilometer langer Biotopverbund entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Es bietet Lebensräume für mehr als 1.200 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Für einige Arten ist es der letzte Rückzugsort in Deutschland.
Seltene Tiere und Pflanzen im Grünen Band
Im Grünen Band leben seltene Tiere wie die Bayerische Zwergdeckelschnecke und die Große Hufeisennase. Diese gefährdeten Arten haben hier eine letzte Zuflucht gefunden. Sie profitieren vom Schutz und der Förderung des Naturschutzes in dieser einzigartigen Region.
| Art | Gefährdungsstatus | Bedeutung des Grünen Bandes |
|---|---|---|
| Bayerische Zwergdeckelschnecke | Stark gefährdet | Letzter Rückzugsort in Deutschland |
| Große Hufeisennase | Gefährdet | Wichtiges Habitat im Grünen Band |
Das Grüne Band hat sich zu einem einzigartigen Biotopverbund entwickelt. Es bietet für viele gefährdete Arten eine letzte Zuflucht. Der Schutz und die Förderung dieser wertvollen Lebensräume ist eine zentrale Aufgabe des Naturschutzes in Deutschland.
Bedrohte Arten in Deutschland
Deutschland ist reich an Tierarten, doch viele sind bedroht. Die Roten Listen zeigen, dass 7% der Säugetiere gefährdet sind. Auch 10% der Säugetiere sind stark gefährdet. Bei Reptilien sind fast 70% bedroht.
Bei Brutvögeln sieht es ähnlich aus. Viele Arten stehen in den höchsten Gefährdungskategorien.
Zu den bedrohten Tieren in Deutschland gehören:
- Der Feldhamster, der in vielen Regionen ausgestorben ist
- Die Große Hufeisennase, eine Fledermaus, die selten ist
- Der Europäische Nerz, der durch Jagd und Lebensraumverlust stark abgenommen hat
- Der Steinkauz, ein Eulenvogel, der von Landwirtschaft bedroht ist
- Die Uferschnepfe, deren Bestände durch Verlust von Feuchtgebieten sinken
Diese Arten sind nur ein Teil der Probleme in Deutschland. Der Schutz dieser Tierwelt ist sehr wichtig.
Wir müssen nicht nur einzelne Arten schützen. Der Erhalt und die Vernetzung von Lebensräumen ist auch wichtig. So können wir das Artensterben stoppen.
Artenschutz: Eine biblische Aufgabe
Der Schutz bedrohter Tierarten ist eine lange Tradition. In der Bibel gibt Gott Noah den Auftrag, „von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar“ in die Arche zu bringen. Dieser Aufruf zum Artenschutz ist heute genauso wichtig wie damals.
Unser Planet hat eine große biologische Vielfalt. Doch diese Vielfalt ist heute stark bedroht.
Beispielloses Artensterben weltweit
Der Weltbiodiversitätsrat sagt, bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Das ist ein Verlust, der viel höher ist als in den letzten Jahrmillionen. Papst Franziskus kritisiert dieses Artensterben stark.
Er ruft zu entschlossenem Umweltschutz auf, um den natürlichen Reichtum zu bewahren.
In Deutschland sind viele Arten bedroht. Der Artenschutz ist daher eine wichtige Biodiversitäts-Aufgabe. Wir müssen alle handeln, um unsere Lebensgrundlagen zu schützen.
Um diese Herausforderung zu meistern, müssen wir bewahren. Der Schutz der Artenvielfalt ist wichtig. Es geht um die Bewahrung der Schöpfung.
Seltene heimische Arten nur an wenigen Orten
In Deutschland gibt es viele seltene Tierarten. Viele von ihnen leben nur in Schutzgebieten. Einige Arten, wie die Bayerische Zwergdeckelschnecke, sind weltweit einzigartig. Naturschützer arbeiten hart, um diese Arten und ihre Heimat zu schützen.
Die Bayerische Zwergdeckelschnecke
Die Bayerische Zwergdeckelschnecke lebt in einem Quellbach bei der Isar in München. Dieses Vorkommen ist weltweit einzigartig. Deshalb gilt sie als echter Endemiten.
Die Große Hufeisennase in Deutschland
Die letzte Kolonie der Großen Hufeisennase lebt in Hohenburg, Oberpfalz. Diese seltene Art ist in Deutschland nur in einem kleinen Naturschutzgebiet zu finden.
| Art | Vorkommen | Größe |
|---|---|---|
| Alpensalamander | Nördliche Kalkalpen Bayerns | Bis zu 21 Zentimeter |
| Feuersalamander | Zwei Unterarten in Deutschland | Bis zu 21 Zentimeter |
| Nördlicher Kammmolch | Nahezu flächendeckend | Bis zu 20 Zentimeter |
| Bergmolch | Südliche Hälfte Deutschlands | Bis zu 12 Zentimeter |
| Fadenmolch | Laubwälder der Mittelgebirge | Kleiner und zierlicher |
| Teichmolch | Am häufigsten in Deutschland | Bis zu 20 Zentimeter |
Bedrohte Arten in Deutschland
Nicht nur Landtiere, sondern auch Meeresvögel wie die Trottellumme sind in Deutschland gefährdet. Diese Seevögel brüten auf den Klippen der Nordseeinsel Helgoland. Die Trottellumme leidet unter Meeresverschmutzung und Klimawandel. Der Klimawandel verändert die Nahrungsgrundlage, da Fische abwandern.
Ein weiteres Problem für die Trottellumme ist ihr Flugstil. Sie kann gut tauchen, fliegt aber nur schlecht. Das macht es schwerer, in der rauen Umwelt zu überleben.

- Der Feldhase leidet unter der Intensivierung der Landwirtschaft und dem Verlust von Nahrungspflanzen.
- Die Forelle hat in einigen Bundesländern sinkende Bestände, vor allem durch Gewässerausbau.
- Der Hochmoor-Perlmutterfalter ist stark gefährdet wegen Torfabbaus und Verlust von Lebensräumen.
- Das Efeu-Moorglöckchen verliert seinen Lebensraum durch intensive Landwirtschaft.
- Die Kreuzotter ist in Moor- und Heidegebieten der Norddeutschen Tiefebene stark gefährdet.
- Der Schreiadler hat in Ostdeutschland nur noch etwa 130 Brutpaare, was ihn bedroht.
Der Schutz bedrohter Arten in Deutschland ist eine große Herausforderung. Wir müssen zusammenarbeiten, um unser natürliches Erbe zu schützen.
Schmetterlinge und Falter in Gefahr
Die Bestände heimischer Schmetterlinge und Falter in Deutschland sind alarmierend rückläufig. Studien zeigen, dass 39% der Großschmetterlinge ausgestorben oder gefährdet sind. Weitere 11% stehen auf der Vorwarnliste. Nur die Hälfte der Arten gilt als gesichert.
Der Hauptgrund für den Rückgang ist der Lebensraumverlust. Der Kleine Maivogel legt seine Eier nur an bestimmten Orten ab. Diese Orte werden durch Flächenverbrauch und Landwirtschaft intensivierung immer seltener. Früher verbreitet, flattert der Falter heute nur noch in einigen Bundesländern.
Wilde Schildkröten in Deutschland
In Deutschland gibt es wilde Schildkröten, vor allem die Europäische Sumpfschildkröte. Diese Art ist stark bedroht, vor allem durch Verkehr, Dürren und eingeschleppte Fressfeinde. Der Schutz der verbliebenen Lebensräume ist entscheidend, um sie zu retten.
Experten warnen vor dem Klimawandel und der Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft. Diese Faktoren sind Hauptgründe für das Aussterben von Schmetterlingen. Durch Naturschutz und den Erhalt artenreicher Lebensräume können wir die Gefährdung dieser Insekten verhindern.
Rote Liste: Daten und Fakten
Die Roten Listen des Bundesamts für Naturschutz sind sehr wichtig. Sie helfen, bedrohte Tiere und Pflanzen in Deutschland zu schützen. Sie zeigen, welche Arten gefährdet sind und wie wir sie schützen können.
Rote Liste der Säugetiere in Deutschland
Bei den Säugetieren sind 7% bedroht, 10% stark gefährdet und 10% gefährdet. Dazu gehören der Luchs, der Fischotter und der Feldhamster.
Rote Liste der Reptilien in Deutschland
Bei den Reptilien sieht es schlechter aus. Über 70% der Arten sind sehr gefährdet. Dazu zählen die Schlingnatter, die Zauneidechse und die Würfelnatter.
Rote Liste der Brutvögel in Deutschland
Bei den Vögeln sind viele Arten in Gefahr. Der Brachpieper, das Birkhuhn und die Küstenseeschwalbe sind besonders bedroht.
Die Roten Listen werden alle zehn Jahre aktualisiert. Experten bewerten die Gefährdung. Sie sind sehr wichtig für den Artenschutz in Deutschland.

Rote Listen: Positive und negative Entwicklungen
Die Roten Listen in Deutschland zeigen, wie es um Tiere und Pflanzen steht. Sie zeigen, ob sich die Situation von Arten verbessert oder verschlechtert hat. Manche Arten sind jetzt gefährdeter, andere sind besser dran.
Beispiele dafür sind der Iltis, der Westigel und die Turteltaube. Ihre Situation ist schlechter geworden. Doch der Wiedehopf, der Nachtreiher und der Wolf haben es besser. Sie sind jetzt weniger gefährdet.
Die Rote Liste hilft, die Veränderungen bei Arten in Deutschland zu verfolgen. Sie zeigt, was im Artenschutz gut läuft und was gefährdet ist. So kann man schnell reagieren, wenn es nötig ist.
| Art | Veränderung des Gefährdungsstatus |
|---|---|
| Iltis | Höhere Gefährdungsstufe |
| Westigel | Höhere Gefährdungsstufe |
| Turteltaube | Höhere Gefährdungsstufe |
| Wiedehopf | Niedrigere Gefährdungsstufe |
| Nachtreiher | Niedrigere Gefährdungsstufe |
| Wolf | Niedrigere Gefährdungsstufe |
Die Roten Listen geben einen guten Überblick über die Tier- und Pflanzenwelt in Deutschland. Sie helfen, Erfolge im Artenschutz zu zeigen und Bedrohungen früh zu erkennen.
Wie kommen die Roten Listen zustande?
Die Roten Listen in Deutschland gibt das Bundesamt für Naturschutz heraus. Sie entstehen durch einen mehrstufigen Prozess. Zuerst wird eine Liste aller in Deutschland bekannten Arten erstellt.
Dann sammelt man alle Bestandsdaten von Behörden und Experten. Diese Daten helfen, die Gefährdung der Arten zu bewerten.
Die Gefährdungsanalyse basiert auf verschiedenen Kriterien. Dazu gehören die aktuelle Bestandslage und der langfristige Trend. Auch kurzfristige Veränderungen und besondere Fälle werden berücksichtigt.
Basierend auf dieser Analyse wird die Gefährdung der Arten bestimmt. So wird jede Art in die Rote Liste eingetragen.
Dieser wissenschaftliche Prozess ist sehr wichtig. Er sorgt dafür, dass die Roten Listen genau und nützlich sind. So können sie den Artenschutz in Deutschland am besten unterstützen.
FAQ
Was ist die allgemeine Situation bedrohter Arten in Deutschland?
Wie viele Arten weltweit sind vom Aussterben bedroht?
Was ist das Grüne Band und welche bedrohten Arten leben dort?
Wie viele Tiere und Pflanzen in Deutschland sind laut den Roten Listen gefährdet?
Seit wann ist der Artenschutz eine wichtige Aufgabe?
Welche seltenen Arten kommen nur an ganz wenigen Orten in Deutschland vor?
Welche bedrohten Arten gibt es bei Vögeln, Insekten und Reptilien in Deutschland?
Wie werden die Roten Listen erstellt und aktualisiert?
Wie haben sich die Bestände einzelner Arten in den letzten Jahren entwickelt?
Quellenverweise
- https://herz-fuer-tiere.de/wildlife/wissen/rote-liste-gefaehrdete-tiere-in-deutschland
- https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/artenschutz/biodiversitaet-artenschutz-artensterben-klimawandel-tiere-natur-100.html
- https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/index.html
- https://lfu.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/fb_n100.pdf
- https://xn--backhausgeflster-uzb.de/der-verlust-der-artenvielfalt-bei-getreide
- https://www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/doc/an41100notizen_insektenvielfalt_2019.pdf
- https://wandermagazin.de/de/artikel/aktuelles/964/live-thorsten-hoyer-erwandert-das-grune-band-deutschland.html
- https://www.umweltministerkonferenz.de/documents/bericht-zu-top-15_2_3_1670503408.pdf
- https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzen-schuetzen/21075.html
- https://blog.wwf.de/in-deutschland-vom-aussterben-bedrohte-tiere/
- https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/info.html
- https://utopia.de/ratgeber/vom-aussterben-bedroht-5-tierarten-in-deutschland-die-es-betrifft_352822/
- https://www.ekd.de/tier_1991_anhang.html
- https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/migriert/700-grundschueler-beim-aktionstag-tiere-der-bibel-im-zoo-osnabrueck/
- https://www.umwelt-im-unterricht.de/unterrichtsvorschlaege/wo-seltene-arten-lebensraeume-finden
- https://www.outdoor-magazin.com/wandertipps/diese-7-salamanderarten-kriechen-durch-deutschland/
- https://www.rnd.de/wissen/gefaehrdete-arten-diese-tiere-und-pflanzen-sind-in-deutschland-besonders-bedroht-KW4VZRLUAVCMHOW2LPHZVCAHLY.html
- https://nationale-naturlandschaften.de/wissensbeitraege/bedrohte-arten
- https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/tagfaltermonitoring/schmetterlingsschutz/03423.html
- https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/artenschutz/rote-liste/schmetterlinge-falter-artenschutz-biodiversitaet-insektensterben-100.html
- https://www.rote-liste-zentrum.de/
- https://www.bfn.de/rote-listen-tiere-pflanzen-und-pilze
- https://www.rote-liste-zentrum.de/de/Neue-Rote-Liste-der-Saugetiere-Deutschlands-1979.html
- https://www.bfn.de/pressemitteilungen/neue-rote-liste-die-kellerassel-ist-ungefaehrdet-die-hoehlenassel-vom-aussterben
- https://www.igb-berlin.de/news/jede-zweite-art-gefaehrdet-oder-ausgestorben
- https://ljv-hessen.de/jagd-und-naturschutz/rote-liste/
- https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/m135.pdf
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